Familiensparer

Kinder sind eine enorme Bereicherung – und jede Investition wert: Kinderwagen, Klamotten und Ausbildung gehen über die Jahre ordentlich ins Geld.

Sparprodukte für die ganz Kleinen

Sie werden Eltern oder sind es bereits? Je größer die Familie, desto größer die Verantwortung, auch finanziell. Der große Vorteil: Sie haben Zeit – und können von Kindesbeinen an für den Nachwuchs vorsorgen. Rechtzeitiger geht nicht!

Der Fondssparplan

Mit FondssparplänenGlossarFondssparplanBei einem Fondssparplan kauft man regelmäßig Anteile an einem bestimmten Fonds. Für wie viel Geld, entscheidet der Sparer selbst. Er kann den Betrag auch jederzeit reduzieren, erhöhen oder ganz aussetzen.
legen Sie regelmäßig Geld für Ihre Kinder zurück. Gerade, wenn Sie früh damit beginnen, kommt Einiges zusammen. Kurssteigerungen und ZinsenGlossarZinsDer Zins ist der Preis, den Anleger dafür bekommen, dass sie ihr Geld verleihen. Zinsen werden zum Beispiel auf Sparbüchern, bei Tagesgeld oder bei Anleihen gezahlt.
oder DividendenGlossarDividendeAktienbesitzer werden in Form von Dividenden am Gewinn des Unternehmens beteiligt. Die Höhe der Dividende wird auf der jährlichen Hauptversammlung beschlossen. Sie profitieren also doppelt, wenn es gut läuft: von Aktienkurssteigerungen und Dividenden.
schaffen über die Zeit ein dickes Polster.

Die festverzinslichen Wertpapiere

Mit festverzinslichen WertpapierenGlossarFestverzinsliches WertpapierAuch Anleihe genannt. Damit leiht man einem Staat oder Unternehmen Geld. Im Gegenzug gibt es dafür eine feste Verzinsung über einen bestimmten Zeitraum. Auch Renten, Bonds oder festverzinsliche Wertpapiere genannt. Zu den Anleihen zählen Wertpapiere wie Unternehmensanleihen, Bundesschatzbriefe, Pfandbriefe, Schuldverschreibungen, Obligationen.
können Sie größere Summen für einen festen Zeitraum und einen festen ZinsGlossarZinsDer Zins ist der Preis, den Anleger dafür bekommen, dass sie ihr Geld verleihen. Zinsen werden zum Beispiel auf Sparbüchern, bei Tagesgeld oder bei Anleihen gezahlt.
sparen. Je länger Sie das tun, desto besser nutzen Sie den ZinseszinseffektGlossarZinseszinsWer Geld spart, erhält dafür Zinsen. Werden diese Zinsen wieder angelegt, erhöht sich das Vermögen - und damit auch die Grundlage für weitere Zinszahlungen. Hier geht es zum Zinseszinsrechner
. Je besser die Kreditwürdigkeit des Staats oder Unternehmens, dem Sie Geld leihen, umso geringer aber die Zinsen.

Das Sparbuch

Der Klassiker für das Sparen für Kinder. Das SparbuchGlossarSparbuchBei einem Sparbuch können Anleger so viel sparen, wie und wann sie wollen. Dafür ist die Verzinsung niedrig. Bis zu 2.000 Euro können monatlich kostenlos wieder abgehoben werden. 
kann sogar schon auf deren Namen laufen. Auch andere Vorsorger wie Oma und Opa können problemlos darauf einzahlen. Funktioniert auch als Sparplan – allerdings nur mit Minizinsen.

Der Bausparvertrag

Noch ein Klassiker! Auch er kann auf den Namen des Kindes laufen. Das Geld auf dem Bausparkonto ist übrigens nicht zweckgebunden: Ihre Kinder müssen es nicht für Immobilien ausgeben. Nachteil: Die ZinsenGlossarZinsDer Zins ist der Preis, den Anleger dafür bekommen, dass sie ihr Geld verleihen. Zinsen werden zum Beispiel auf Sparbüchern, bei Tagesgeld oder bei Anleihen gezahlt.
liegen auf Sparbuchniveau und der Zeitpunkt der Zuteilung des Darlehens steht nicht genau fest.


Wie teuer sind Kinder?

Die Statistik sagt: Im Schnitt kostet ein Kind 550 Euro pro Monat. Dabei sind größere Anschaffungen aber nicht mitgerechnet. Wie viel Sie für Ihren Nachwuchs tatsächlich ausgeben, ist pauschal nicht zu sagen. Gewiss ist nur: Jeder Euro lohnt!

Kinderwagen: ab 400 Euro

6 Semester Studium: 12.000 Euro

Auslandsschuljahr in den USA: ca. 7.500 Euro

Führerschein: ca. 1.350 Euro

Quelle: Stiftung Warentest


Fazit:

Mit Fonds sparen Sie auf diese Ziele. Das Geld können Sie und Ihr Nachwuchs aber auch für andere Dinge verwenden. Das ist bei anderen Anlageprodukten nicht selbstverständlich!

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Spießig, aber sinnig: Das Haushaltsbuch

Durch Kinder ändert sich so einiges. Auch die finanziellen Prioritäten. Machen Sie sich klar, was Sie wofür ausgeben – per Haushaltsbuch.

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