Das ist eine sichere Bank: Grenzen der Einlagensicherung beachten
Frankfurt am Main, 13. März 2012 – Sparer sollten sich bei der Wahl einer Bank zuvor informieren, bis zu welcher Höchstsumme ihr Vermögen dort geschützt ist. Denn die Einlagensicherung kann je nach Land unterschiedlich hoch sein. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften anlässlich des Weltverbrauchertags am 15. März hin. Nach EU-Recht sind pro Sparer mindestens 100.000 Euro geschützt. So ist das Sparguthaben bis 100.000 Euro bei einer Bank zum Beispiel aus Holland, England oder Spanien genauso sicher wie in Deutschland. Die Rückzahlung eines Betrags bis zu dieser Höhe ist gesetzlich garantiert. In Deutschland gibt es zusätzlich häufig eine freiwillige Einlagensicherung von Banken und Sparkassen, die noch wesentlich höhere Beträge schützt.
In den vergangenen Jahren bieten vor allem beim Tagesgeld zunehmend ausländische Banken in Deutschland besonders hohe Zinsen an, meist um Neukunden für sich zu gewinnen. Besonders bei diesen Angeboten sollten sich Sparer vorab informieren, in welcher Höhe ihre Einlagen im Falle einer Insolvenz der ausländischen Bank geschützt sind.
Wertpapiere, also zum Beispiel Aktien oder Investmentfonds, zählen nicht zu den Einlagen: Sie werden von der Bank nur im Depot verwahrt, sind aber das Eigentum des Verbrauchers. Falls eine depotführende Bank insolvent wird, kann Geld in Wertpapierdepots auf andere Banken übertragen werden. Besonders geschützt sind in jedem Fall Investmentfonds: Als sogenanntes Sondervermögen ist das Geld der Sparer sogar bei einer Insolvenz der Fondsgesellschaft sicher.
Ausführliche Informationen zum richtigen Sparmix und Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet die Initiative „Investmentfonds. Nur für alle.“ unter www.nur-fuer-alle.de. Diese Meldung ist Teil der Aktion „Finanzwissen für alle.“
Über „Investmentfonds. Nur für alle.“
„Investmentfonds. Nur für alle.“ ist eine im Oktober 2010 gestartete Initiative der Fondsgesellschaften unter dem Dach des Fondsverbands BVI. Sie hat zum Ziel, die Scheu der Anleger gegenüber Fonds abzubauen und zu zeigen, was sie wirklich sind: Eine Geldanlage, die sich für alle eignet – unabhängig von Anlagetyp, Lebenssituation und Zukunftsplan. Die Initiative informiert die Anleger in Deutschland anbieter- und produktneutral unter anderem über die Internetseite www.nur-fuer-alle.de sowie auf Facebook, Twitter und über einen eigenen YouTube-Kanal.
