Das sind Fonds

Fonds sind weiter verbreitet, als Sie vielleicht denken. Falls Sie selbst keinen haben, kennen Sie bestimmt Fondsbesitzer, in Ihrer Familie oder nebenan. Diese Leute haben ähnliche Pläne und Wünsche wie Sie – und setzen auf Fonds, um sie zu erfüllen.

Ein Fonds hat nichts mit Kochen zu tun...

…auch wenn darin viele Zutaten gemixt werden. Die Zutaten für einen guten InvestmentfondsGlossarInvestmentfondsEin Investmentfonds (kurz: Fonds) bündelt die Gelder vieler Anleger und investiert sie in Aktien, Anleihen oder Immobilien. Der Käufer eines Fondsanteils legt mit nur einer Geldanlage in verschiedene Werte gleichzeitig an.
sind Aktien, Anleihen und andere WertpapiereGlossarWertpapierEine solche Urkunde verbrieft bestimmte private Rechte. Ein Beispiel sind Aktien, mit denen man zum Miteigentümer eines Unternehmens wird.
oder Immobilien. Dabei kommen die Gelder vieler Sparer in einen Topf und werden investiert. Worin, entscheidet die Ausrichtung des Fonds. Vorteil für Sparer: Auch mit wenig Geld investiert man in verschiedene Anlagen.

Hier brennt nichts an

Sicherheit durch clevere Verteilung. Das ist das Prinzip eines Fonds. Läuft es bei einer AktieGlossarAktieEine Aktie ist ein Anteil an einer Aktiengesellschaft. Läuft es dort gut, erhalten die Anleger aus dem Gewinn anteilig eine Dividende und profitieren zudem vom Kursgewinn.
oder AnleiheGlossarAnleiheDamit leiht man einem Staat oder Unternehmen Geld. Im Gegenzug gibt es dafür eine feste Verzinsung über einen bestimmten Zeitraum. Auch Renten, Bonds oder festverzinsliche Wertpapiere genannt. Zu den Anleihen zählen Wertpapiere wie Unternehmensanleihen, Bundesschatzbriefe, Pfandbriefe, Schuldverschreibungen, Obligationen.
mal nicht so gut, können andere das wieder ausgleichen. Der Fondsmanager hat dabei immer ein wachsames Auge auf Märkte und Anlagen.

Wer macht was?

Eine Fondsgesellschaft verwaltet Ihren Fonds. Das Vermögen des Fonds ist als ein sogenanntes SondervermögenGlossarSondervermögenDas Geld, das Anleger in einem Fonds anlegen, zählt zum Sondervermögen der Fondsgesellschaft und wird von der Depotbank verwahrt. Dadurch unterliegt das Geld der Anleger, nicht der Insolvenzmasse, falls die Fondsgesellschaft in eine Schieflage geraten sollte. 
bei einer DepotbankGlossarDepotbankDie Depotbank verwahrt das Vermögen eines Fonds. So wird es vom Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt. Die Depotbank gibt Fondsanteilscheine aus bzw. nimmt sie zurück. Sie prüft die von der Fondsgesellschaft ermittelten börsentäglichen Ausgabe- und Rücknahmepreise. Außerdem sorgt sie dafür, dass Ausschüttungen an die Fondsanleger fließen.
vor Insolvenz geschützt. Ihre Anteile können Sie über die Fondsgesellschaft oder die Börse (zum Beispiel über die Börse Frankfurt oder die Börse Hamburg) kaufen und verkaufen – wann immer Sie wollen. Den richtigen Fonds finden Sie mit Hilfe eines schlauen Beraters.


Die 7 Vorteile von Fonds

  • Risikostreuung: Mit Fonds setzen Sie nicht nur auf ein Pferd – sondern investieren mit einem Anlageprodukt immer in viele verschiedene Werte. Das können zum Beispiel Anlagen in unterschiedlichen Branchen sein oder alle möglichen Wertpapierarten, wie Aktien oder Anleihen. Mögliche Gewinne der einen Anlage können mögliche Verluste der anderen ausgleichen. Diese Risikostreuung ist sogar gesetzlich vorgeschrieben.

  • Flexibilität: Mit Fonds halten Sie die Zügel in der Hand. Sie bestimmen, wie viel Sie wann in Fonds anlegen. Egal, ob Sie einmalig eine größere Summe investieren, die Sie bei Bedarf aufstocken können. Oder regelmäßig viele kleinere Beträge, deren Höhe Sie jederzeit ändern können.

  • Liquidität: Mit Fonds bleiben Sie immer flüssig. Falls Sie Ihr Geld schnell brauchen, zum Beispiel für eine unerwartete Autoreparatur, können Sie sich jederzeit von Ihren Fondsanteilen trennen, ohne dass dadurch Kosten entstehen.

  • Transparenz: Mit Fonds behalten Sie den Durchblick: Alles, was Ihr Fondsmanager kauft oder verkauft, wird im Jahresbericht veröffentlicht. Und Sie können sich jeden Tag über den Wert Ihrer Anteile informieren – ohne komplizierte Formeln.

  • Konkurssicher: Fonds sind so genannte Sondervermögen, die von einer Investmentgesellschaft treuhänderisch verwaltet werden. Ihr Geld wird also getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft verwahrt und ist geschützt, falls die Fondsgesellschaft oder die Depotbank einmal in eine Schieflage geraten.

  • Kompetenz: Mit Fonds überlassen Sie Ihre Geldanlage echten Profis. Der Fondsmanager und sein Team beobachtet jeden Tag die Entwicklung der Märkte und einzelner Unternehmen – und suchen für Sie die gewinnbringendsten Anlagen heraus.

  • Anlegerschutz: Fonds sind gesetzlich dazu verpflichtet, im Interesse ihrer Anleger zu handeln. Alles basiert auf eindeutigen rechtlichen Grundlagen, überwacht von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), der Depotbank und unabhängigen Wirtschaftsprüfern.

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